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Seit Generationen ziehen am Aschermittwoch die
Strohbären durch unseren Ort. Diese furchterregenden, bis zu 5 m
hohen Gestalten werden von erfahrenen „Wicklern“ in lang
belassenes Roggenstroh eingebunden. Begleitet von
Bärenführern und einer schaurigen Katzenmusik will man das
Winteraustreiben symbolisieren.
Im Troß der Bären befinden sich flinke Burschen, die allen
Kindern und Jugendlichen mit Ruß die Gesichter schwärzen.
Die Einwohner halten Eier, Wurst und Speck bereit. Diese Naturalien
werden von Sammlern abgeholt und abends zu einem Bärenschmaus
zubereitet.
Teilnahmeberechtigt am Strohbärentag sind alle Heldraer
Jugendlichen, die bereits konfirmiert sind. Früher durften nur
Jungen teilnehmen, aber „mangels
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